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Autor Thema: ..und doch Menschen zweiter Klasse!!  (Gelesen 13488 mal)
0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.
EX-User
Gast
« Antworten #20 am: 12. Oktober 2003, 01:38:07 »

jetzt noch kurz zum Thema kath. Kirche.

 

Schon während meiner Ehe und vor allem jetzt in der Trennungszeit war/bin ich der Meinung, dass kath. Pfarrer erst dann wirklich   eine Ahnung von der Institution EHE haben werden, wenn sie selbst heiraten werden dürfen.

Amen  Lächelnd
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onedaydie
Gast
« Antworten #21 am: 12. Oktober 2003, 07:47:09 »

Zitat
jetzt noch kurz zum Thema kath. Kirche.

 

Schon während meiner Ehe und vor allem jetzt in der Trennungszeit war/bin ich der Meinung, dass kath. Pfarrer erst dann wirklich   eine Ahnung von der Institution EHE haben werden, wenn sie selbst heiraten werden dürfen.

Amen  Lächelnd  



@Wiesenblume,


sehe die Dinge ähnlich.....man beachte, dass Ehevorbereitungsgespräch,......da klärt und berät Herr Pfarrer....gibt Tipps und Ratschläge...regt bei bestimmten Dingen (so rein theoretisch) bestimmte Verhaltensmuster an....?

Mir geht es nicht darum, das ein Pfarrer heiraten kann, der könnte von mir aus auch in der "WILDEN EHE" leben, oder auch einen gleichgeschlechtlichen Partner haben, mir geht es einfach um dieses verlogene System, mit all seinen unterirdischen Gängen und angeblich "nicht existierenden" Pfarreskindern.

Da scheint mir diesbezüglich die evangelische Kirche annehmbarer, oder sagen wir mal, realistischer zu sein.

Was soll die ganze Theorie, ich habe, zumal wenn ich mir persönlich Hilfe oder eine Beratung holen will, einfach lieber mit Menschen zu tun, von denen ich einfach annehmen kann, dass sie von der Materie einfach auch Ahnung haben,...............im besten Fall durch eigenes Erleben!

@Junimond
Presbyterium, war auch mir nicht geläufig.......!

@redwood,
warum hängt es an dem Taufpaten.......gibt es da keine Freiwilligen,....was wirst du da tun? Wünsch euch Glück!



Einen schönen Sonntag wünscht, Nora



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EX-User
Gast
« Antworten #22 am: 12. Oktober 2003, 10:28:51 »

Nora:)

Du sprichst mir aus der Seele:)

Verlogenes System passt schon ganz gut, zu dem was ich von der Institution Kirche halt:)

 luxhello
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EX-User
Gast
« Antworten #23 am: 14. Oktober 2003, 10:37:45 »




Glaube hat man im Herzen!!!!
Glauben sollte man an Gott und Gott brauch kein Haus,Kein Status und auch mit Sicherheit kein Geld.


An die kath. Kirche zu glauben wird uns nicht einfach gemacht!
Sehen wir doch mehrfach einen Haufen von Kindesmissbrauchern die auch noch unter dem Deckmantel der kirchlichen Imunität auch noch gedeckt und geschützt werden.

Sehen wir einen "Haufen" die Kinder zeugen aber niemals zu ihnen als Vater stehen können und meist auch nicht wollen.

Sehen wir einen "haufen "der verlogenen Kirchengänger hofieren auch wenn sie im stillen Kämmerlein ihre Partner und Kinder quälen aber Sonntags in der messe in der ersten Reihe stehn.

Sehen wir aber auch im Gegenzug einen "Haufen" der Menschen die den Mut besitzen ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen mit Verachtung und Mißmut straft obwohl sie predigen"du sollst deinen nächsten lieben wie dich selbst!


Das kath.Kinder schon mit 9 jahren zur Kommunion gehen ist ein absolute Fehlentscheidung denn dadurch wird ihnen nicht der Glauben näher gebracht sondern nur ein Fest mit Geschenken also sollten wir das Spiel mitspielen wenn unsere Kinder daran hängen denn den wahren Glauben können sowieso nur wir ihnen beibringen indem wir uns mit ihren Fragen auseinandersetzten.
Genauso sieht das auch mit der Taufe aus.

Gottseidank gibt es auch sehr Weltnahe Pfarrer aber weil diese sehr rahr gesäht sind habe ich mich dazu entschieden dei schwarzrochträger zu ignorieren und auch nicht zuzulassen das sie mich aufregen  ;)
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EX-User
Gast
« Antworten #24 am: 15. Oktober 2004, 00:29:07 »

Hallo Ihr,

und wieder einmal ein Thema, das mich interessiert - soso.
Ich möchte jedem, der ein Problem mit dem Glauben, verursacht durch unsere Kirchenpolitik hat, ein Buch von Paul Ferrini mit dem Titel "Stille im Herzen" empfehlen. Ich bin schon lange auf der Suche und wurde von "Menschen" verschiedenster Glaubensrichtungen enttäuscht. Generell zieht es mich zu den Evangelen mehr hin, da mir diese Richtung freier und bodenständiger erscheint, Heiraten, Kinder usw. Xavier Naidoo sind in einem Song "ich will keine Versprechen, die mir Menschen geben, die sie dann wieder brechen - so sind Menschen eben. Das einzige was zählt, ist die Verbindung zu Dir...."  So sehe ich das, wir brauchen Gemeinschaft in der wir Glauben leben können, allerdings keine, die uns in vorgefertigte Muster zwängt, irgendeinem Ideal entsprechen muss. Das hätte Jesus auch nicht gemacht, wage ich zu sagen. Gott hat uns so geschaffen wie wir sind - mit Fehlern und Schwächen. Schwer vorzustellen, dass er einen Schwerverbrecher genauso liebt wie einen durch und durch guten Menschen, aber scheinbar ist das so. Für mich bedeutet Glaube die ewige Arbeit an meiner eigenen Unzulänglichkeit, aber auch, mir selbst dieselbige zu verzeihen - ebenso meinen Mitmenschen. Es tut doch auch gut, zusammen zu singen, Gitarre zu spielen und über Gott zu sprechen, man bekommt wieder neue Aspekte und kann darüber nachdenken - so kommt man weiter. Aber nur ohne Druck. Gott holt jeden da ab wo er steht und jeden auf seine ihm eigene Weise....

In diesem Sinne.....wenn Euch die Kirche enttäuscht, haltet Euch an Eurem Glauben fest - Kirchenmitglieder, Pfarrer usw. sind auch "nur" Menschen mit Fehlern und Schwächen - betet für ihre Weisheit.
Es wäre schade, wenn Ihr Euch von Eurem Schöpfer abwenden würdet nur wegen einer Institution. Und noch etwas: finden kann man überall etwas Negatives...


Liebe Grüße


Vienne
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diavola
Gast
« Antworten #25 am: 16. Oktober 2004, 22:32:19 »

durch mein umfeld wurde ich jetzt auch schon mit kommunion/konfirmation konfrontiert und was ich so am "kirchlichen" verhalten seitens der verantwortlichen institutionen mitbekommen habe, kotzt mich einfach nur an.

ich meine, worum geht es denn bei der kommunion/konfirmation im eigentlichen, ursprünglichen sinne? bestimmt um alles andere, aber nicht um geschenke. das bekommt man aber quasi vermittelt bei dem ganzen hype, der darum gemacht wird. wenn ich mich recht erinner, dann geht es aber darum, dass ein kind in die (glaubens-)gemeinschaft aufgenommen wird (man mag mich korrigieren, falls das nicht stimmt). es stammt aus einer zeit, als der glauben die gemeinschaft bestimmte. imho das ist heute aber so gar nicht mehr der fall.

nun werde ich ja in ein paar jahren (meine kleine ist 6), selber damit konfrontiert werden und ich für meinen teil habe mir vorgenommen, das so nicht mitzumachen.
ein glaube (an wen oder was auch immer) und wertevorstellungen sind sicher existenziell, aber was ich meiner tochter mitgeben möchte an dem tag/wochenende, ist eher, dass sie nun älter wird, dass ihre meinung, ihr wort & ihr handeln mehr gewicht hat und auch anders beurteilt wird. dass sie mehr verantwortung zu tragen hat, dass sie ab dann "mehr zählt" als vorher und dass ihr tun mehr als sonst konsequenzen hat. hört sich vielleicht alles sehr ernst an, aber man kann ja auch vermitteln, dass all das mit spaß und mehr freiheiten verbunden ist.

in dem buch "vom ende der unschuld" von naomi wolf wurden aus anderen ("heidnischen") glaubensrichtungen von initiationsriten gesprochen. an einem tag/wochenende feierte man, dass das kind von nun an zu den frauen und nicht mehr zu den mädchen zählt. dass man sich mit mit dem kind (oder auch noch mehreren frauen) trifft und von sich als frau und dem frau-sein ansich erzählt. seine erfahrungen weitergibt, aufklärungsgespräche oder was auch immer noch mit dem thema zu tun hat - dafür nimmt man sich zeit und begeht das gemeinsam. somit hat das kind auch eine definition und einen klaren übergang und schwimmt nicht, teilweise ja auch recht hilflos, zwischen mädchen, fräulein, teenie, pubbie oder weiss-der-geier-was für begriffen.

ich hoffe, dass trifft bei meiner kleinen auch so auf gegenliebe. die chancen hierfür stehen aber z.zt. recht gut, da sie religion in der schule sowieso schon nicht mag und irgendwie (ka wieso) in so eine buddhistisch/hinduistische richtung driftet.
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EX-User
Gast
« Antworten #26 am: 17. Oktober 2004, 00:28:44 »

hm, also ich lebe zwar in einer großstadt und bei uns sind AE genauso selbstverständlich, wie verheiratete.

aber auch hier, wird von der katholischen kirche bzw. ihren einstellungen nicht viel gehalten. (erklärt warscheinlich auch die steigende anzahl der kirchenaustritte Zwinkernd)

@ nane,

 
Zitat
Glauben sollte man an Gott und Gott brauch kein Haus,Kein Status und auch mit Sicherheit kein Geld.


was in bei den katholiken schon ein wiederspruch in sich selbst ist.
denn, wenn gott kein haus, keinen status und auch mit sicherheit kein geld braucht. wieso werden dann kirchensteuern eingehoben und die sogar mittels gerichtsvollzieher voll streckt, wenn man sie nicht bezahlt?

wieso bekommt man dann als katholik zu seiner voll jährigkeit einen zahlschein zugeschickt mit einer berechnung, was man zu zahlen hat?

mein bruder wollte mich als taufpate seines sohnes, beide elternteile sind aus der kirche ausgetreten. die erste frage des pfarrers war, ob ich als taufpatin denn verheiratet sei. mein bruder antwortete darauf, "ja ist sie". die zweite frage des pfarrers war, ob ich denn auch kirchlich getraut bin, mein bruder antwortete "nein, ist sie nicht. wieso, macht das einen unterschied?"

der pfarrer rümpfte darauf hin mal die nase und meinte ob ich denn in der kirche sei. (bin ich schon lange nicht mehr).

antwort des pfarrers: na dann bin ich nicht fähig, das kind im christlichen glauben zu erziehen und der beste weg wäre, wenn mein bruder wieder in die kirche eintritt und die bis dahin ausstehende kirchensteuer nach zahlt.

hehe, die antwort meines bruders war genial "lieber herr pfarrer, dann vergessen sie den ganzen schnick schnack, ich will auch nicht, das der glaube meines kindes am geld fest gemacht wird und zudem, ist die  taufpatin meiner schwester katholische nonne ist und meine schwester war selbst längere zeit im kloster."

sein sohn heute 13 jahre ist bis dato nicht getauft und kommt prima damit zurecht.

punkto ehe, habe ich die selbe meinung wie wiesenblume.
zudem ist mir von meiner taufpatin, (die kath. nonne ist) vermittelt worden, es ist ganz egal ob du in der kirche oder wo anders bist. glauben und beten kannst du überall, das wird an keinen ort gebunden.



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EX-User
Gast
« Antworten #27 am: 17. Oktober 2004, 11:30:26 »

ich finde es so verdammt verlockend, auf   zu klicken, wenn ich irgendwo   sehe  Lächelnd  Lächelnd  Lächelnd
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